Ob saftige Melonen oder ein farbenfroher Willkommensgruß – unsere Fußmatten wirken besonders einladend und fröhlich und sind ganz individuell und selbst gemacht.

Lieben Gästen bereiten wir gerne einen fröhlichen Empfang – und der beginnt bei Freya und Leif jetzt schon vor der Haustür mit ihren selbst gestalteten Fußmatten. Die beiden Geschwister lieben erfrischende Melonenstücke im Sommer und haben sich zum Naschen einen Teller davon bereitgestellt. Diese sind heute aber nicht nur eine willkommene Zwischenmahlzeit, sondern auch eine wichtige Inspiration, denn die beiden wollen kreativ werden und gleich zwei Fußmatten für die Haustür und die Terrassentür gestalten.

Im Sommer sind süße Melonen beliebt Groß und Klein. Schnell haben die Geschwister so eine Idee für ihr Kreativprojekt.

Schlichte Kokosmatten als Grundlage

Dafür brauchen sie nur ein bisschen Farbe, Pinsel, zwei Spülschwämme und natürlich unbedruckte Fußmatten aus Naturfasern, zum Beispiel Kokos. Solche einfachen Matten findet man oft in den Aktionsabteilungen von Möbelhäusern. Achten Sie beim Aussuchen darauf, dass die Matten nicht geflochten sind, sondern einen getufteten Flor haben, bei dem die Borstenbüschel nach oben offen sind. Auf diesen Fußmatten hält die Farbe am besten.
Bevor es aber bunt wird, müssen Freya und Leif sich zunächst Stempel schnitzen. Das geht gut mit zwei gelben Spülschwämmen.

Aus einem Haushaltsschwamm lässt sich ganz einfach
ein selbst gemachter Stempel herstellen.

Mit einem Filzstift malt Leif ein Dreieck auf die gelbe Seite des Schwamms. Damit will er später den roten Teil der Melonen auf die Matte drucken. Aber zunächst einmal muss er seinen Stempel zurechtschneiden: Dafür schneidet er mit einem Messer oberhalb der Scheuerschicht des Schwamms das Material in etwa bis auf die Höhe seiner Zeichnung einund kann dann mit einer Schere das Motiv ausschneiden.
Die grüne Schicht des Schwamms bleibt so komplett. Sie lässt sich nur schwer schneiden und dient später auch als Griff.
Freya ist unterdessen auch fleißig und schneidet sich einen zweiten Stempel mit einem Bogen zurecht – das wird später die grüne Schale der Melonenstücke.

Selbst gemachte Stempel sorgen für Farbe

Nun kann es auch schon ans Gestalten gehen: Die beiden Geschwister mischen sich ein schönes Melonenrot aus Acrylfarben zurecht und tragen etwas Farbe auf den Schwamm auf. Den drückt Leif dann kräftig auf die Fußmatte. Dabei muss er aufpassen, dass ihm der Stempel nicht verrutscht.
Auch ein Nachdrucken wird schwierig, wenn nicht genug Farbe auf dem Stempel war. Sollte doch mal ein Ausrutscher passieren, ist das nicht ganz so schlimm: Verschmierte Farbe lässt sich, solange sie noch frisch ist, mit einem feuchten Tuch abtupfen. Fehlt hingegen Farbe am Motiv, kann man diese Stelle vorsichtig mit einem Pinsel nacharbeiten. Die Farbe sollte nicht zu fest sein, damit sie ein wenig in die Borsten der Fußmatte eindringen kann und nicht als geschlossene Schicht daraufliegt. Acrylfarbe lässt sich dafür gut mit Wasser verdünnen.

Mit einem zweiten Stempel (ebenfalls aus einem Haushaltsschwamm hergestellt)
und etwas Farbe entstehen farbenfrohe Melonenstücke.

Beim Setzen der Dreiecke hat Leif so großen Spaß, dass Freya ihn bremsen muss. Zum Glück, denn beinahe hätte er noch ein drittes Dreieck zwischen die zwei in der Mitte gequetscht.
Dabei hatte er in seinem Eifer ganz vergessen, dass die roten Dreiecke ja noch um die grüne Schale ergänzt werden und deshalb genug Rand einkalkuliert werden muss.

Schablonieren für Schriftzüge

Mit dem zweiten Schwamm und dunkelgrüner Farbe geht das Spiel dann weiter, schnell nehmen die Melonenstücke Form an. Fehlen nur noch die typischen kleinen Kerne! Die malen Freya und Leif mit dem Pinsel auf, aber vorher gönnen sie der Fußmatte eine Pause zum Trocknen und sich selber die verdienten saftigen Melonenstücke!

Auch die zweite triste Fußmatte wollen die Geschwister natürlich noch mit bunten Farben in einen fröhlichen Willkommensgruß verwandeln. Dafür haben sie sich Buchstabenschablonen und Stupfpinsel bereitgelegt. Auf diese Weise schablonieren sie das Wort „Willkommen“ auf die Matte. Auch ein Namenszug oder die Straße mit Hausnummer sind eine schöne Alternative.

Mit Buchstabenschablonen, Pinsel und Acrylfarben lässt es sich
auf den Fußmatten textlich kreativ austoben.

Freya und Leif würden ihre neuen Schätze am liebsten direkt vor die Türen legen. Aber bevor die ersten Gäste sich die Füße abtreten können, müssen die Matten erst einmal gründlich durchtrocknen.

Im geschützten Innenbereich bleiben die Farben lange frisch.

Eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung mit Text und Bild finden Sie in dieser Sommerausgabe von LandKind.

Text & Fotos: Stephanie Berger