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Krapfen backen nach Omas Rezept - fluffige Berliner Krapfen mit Puderzucker auf Holzbrett
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Krapfen backen nach Omas Rezept

Krapfen backen nach Omas Rezept - fluffige Berliner Krapfen mit Puderzucker auf Holzbrett

Der Duft von frisch gebackenen Krapfen, die goldbraune Kruste, die weiche Füllung – pure Kindheitserinnerung! Erfahre, wie du mit Omas bewährtem Rezept perfekte Berliner zauberst, welche Füllungen am besten schmecken und wie du typische Fehler vermeidest.

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Krapfen backen nach Omas Rezept bedeutet: Außen knusprig-golden, innen fluffig-weich und mittendrin ein Klecks süße Konfitüre. Genau nach diesem Prinzip hat schon Oma ihre legendären Berliner Krapfen gebacken. Und wenn du jemals in einen frisch frittierten, noch warmen Krapfen gebissen hast, weißt du: Kein gekauftes-Karneval Gebäck kommt auch nur annähernd an diese Köstlichkeit heran.

Omas Krapfen-Rezept ist etwas Besonderes

Krapfen backen nach Omas Rezept ist für mich ein Stück Familiengeschichte. Bei uns im Süden werden diese luftigen Leckerbissen „Berliner“ genannt, viele kennen sie aber als Krapfen. Meine Oma hat sie nur zwei Mal im Jahr gebacken: zu Silvester und in der Faschingszeit. Ihr könnt euch vorstellen, dass sie deshalb immer besonders begehrt waren.

Was Omas Rezept für Krapfen so unschlagbar macht? Die Balance zwischen fluffigem Hefeteig, knuspriger goldener Hülle und dieser unwiderstehlich süßen Mitte. Oma hat immer selbstgemachte Konfitüre verwendet, ich greife manchmal auch zu gekaufter, wenn ich keine eigene dahabe. Eines kann ich euch versprechen: Der Aufwand lohnt sich (wenn man einen süßen Zahn hat, so wie ich)!

Die Kunst des perfekten Krapfens

Krapfen backen ist keine Hexerei, aber es braucht ein bisschen Geduld und Liebe zum Detail. Der Hefeteig will seine Zeit zum Gehen haben. Diese Ruhezeit ist das Geheimnis für die fluffige, luftige Konsistenz, die einen guten Krapfen ausmacht.

Beim Frittieren zeigt sich dann die wahre Meisterschaft: Die richtige Temperatur des Fetts ist entscheidend. Zu heiß, und die Krapfen werden außen dunkel, bleiben aber innen noch roh. Zu kühl, und sie saugen sich mit Fett voll. Mit ein bisschen Übung entwickelst du aber schnell ein Gefühl dafür – und spätestens beim dritten Mal klappt es wie von selbst.

Mehr als nur Karnevalsgebäck

Auch wenn Krapfen traditionell zur Faschingszeit auf keiner Kaffeetafel fehlen dürfen – warum sollten wir diesen Genuss auf wenige Wochen im Jahr beschränken? Ein gemütlicher Sonntagnachmittag mit der Familie, ein besonderer Anlass oder einfach die Lust auf etwas Selbstgebackenes sind Grund genug, um loszulegen.

Kinder lieben es übrigens, beim Krapfen backen zu helfen. Vom Teig kneten über das Ausstechen der Kreise bis zum Bestäuben mit Puderzucker – hier können kleine Hände überall mit anpacken.

Variationen für jeden Geschmack

Das klassische Krapfen-Rezept mit Himbeerkonfitüre ist zeitlos. Aber wer sagt, dass wir nicht auch mal experimentieren dürfen? Aprikosenmarmelade, Vanillecreme oder sogar eine herzhafte Variante mit Spinat-Käse-Füllung ? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch bei der Deko kannst du kreativ werden: Puderzucker ist der Klassiker, aber auch eine dünne Schokoladenglasur oder bunte Streusel machen aus deinen selbstgebackenen Krapfen echte Hingucker.

Tipps für garantiertes Gelingen

Das Wichtigste beim Krapfen backen: Lass dir Zeit.

  • Der Teig braucht Ruhe zum Aufgehen.
  • Auch beim Frittieren gilt: Lieber in mehreren Durchgängen arbeiten, als die Pfanne zu überfüllen. So haben deine Krapfen genug Platz, um sich schön aufzuplustern und gleichmäßig zu bräunen.
  • Damit die Krapfen ihren typischen hellen Ring in der Mitte bekommen, sollten sie beim Frittieren einmal gewendet werden, sobald die Unterseite goldbraun ist. So backen sie gleichmäßig von beiden Seiten aus und bleiben in der Mitte herrlich weich.
Krapfen frittieren in heißem Fett - goldbraune Berliner beim Ausbacken in der Pfanne

Krapfen backen nach Omas Rezept

Wenn du nach getaner Arbeit in den ersten noch warmen Krapfen beißt und die Konfitüre dir fast die Finger verklebt, weißt du: Es hat sich gelohnt.

Also, worauf wartest du noch? Schnapp dir die Schürze, bereite den Teig vor und backe deine eigenen Krapfen. Deine Lieben werden sich freuen.

Goldbraune Krapfen mit Puderzucker auf Holzbrett - selbstgebackene Berliner nach Omas Rezept
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Krapfen nach Omas Rezept

Vorbereitung: 20 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten
Ruhezeit: 2 Stunden
Gesamt: 2 Stunden 35 Minuten
Goldbraune Krapfen mit Puderzucker auf Holzbrett - selbstgebackene Berliner nach Omas Rezept
Mit diesem traditionellen Krapfen Rezept backst du luftige Berliner wie bei Oma. Die Zubereitung ist unkompliziert und superlecker! Perfekt für Karneval oder einfach zum Verwöhnen zwischendurch!

Zutaten

8
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 8 EL Zucker
  • 200 ml Milch
  • 400 g Mehl + etwas
  • 1 Ei Gr. M
  • 40 g weiche Butter
  • Salz
  • 1 L Frittierfett
  • 160 g Himbeerkonfitüre
  • 2 TL Puderzucker

Zubereitung

  • Hefe und 2 EL Zucker verrühren. Milch lauwarm erwärmen.
  • 400 g Mehl, angerührte Hefe, Rest Zucker, Ei, Butter, 1 Prise Salz und Milch mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten.
  • Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  • Den Teig auf etwas Mehl ca. 2 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher (Ø ca. 8 cm) Kreise ausstechen. Teigreste verkneten und Vorgang wiederholen. So insgesamt 8 Kreise ausstechen. Zugedeckt auf etwas Mehl an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  • Fett in einem breiten Topf auf ca. 170 °C erhitzen. Teiglinge portionsweise im heißen Fett ca. 2 Minuten frittieren. Mit einer Schaumkelle wenden und ca. 1 Minute weiter frittieren. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Konfitüre glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit Fülltülle geben. Je ca. 20 ml Konfitüre in die Krapfen spritzen. Krapfen mit Puderzucker bestäuben und anrichten.

Nährwerte

Kalorien: 1320kcal | Kohlenhydrate: 54g | Eiweiß: 7g | Fett: 121g | Gesättigte Fettsäuren: 21g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 67g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 28g | Transfette: 1g | Cholesterin: 34mg | Natrium: 57mg | Kalium: 117mg | Ballaststoffe: 2g | Zucker: 12g | Vitamin A: 196IU | Vitamin C: 2mg | Calcium: 48mg | Eisen: 3mg

Häufig gestellte Fragen zu Krapfen

Was ist ein Krapfen?

Ein Krapfen (auch Berliner genannt) ist ein traditionelles Gebäck aus süßem Hefeteig, das in heißem Fett ausgebacken wird. Typisch ist die runde Form mit einem hellen Ring in der Mitte, die luftig-weiche Konsistenz und die klassische Füllung mit Konfitüre – meist Himbeer- oder Aprikosenmarmelade. Nach dem Backen werden Krapfen traditionell mit Puderzucker bestäubt. Das Gebäck ist besonders zur Karnevalszeit beliebt, wird aber das ganze Jahr über gerne gegessen.

Wie viele Kalorien hat ein Krapfen?

Ein durchschnittlicher Krapfen mit Konfitürenfüllung hat etwa 250 bis 300 Kalorien. Der genaue Wert hängt von der Größe, der Menge an Fett, die beim Frittieren aufgenommen wurde, und der Füllung ab. Natürlich sind selbstgebackene Krapfen eine kleine Kalorienbombe – aber sie sind auch ein besonderer Genuss, den man sich gelegentlich durchaus gönnen darf!

Warum gehen meine Krapfen beim Frittieren nicht auf?

Das kann verschiedene Gründe haben: Entweder war die Hefe nicht mehr aktiv, der Teig hatte nicht genug Zeit zum Gehen, oder das Fett war zu heiß oder zu kalt. Achte darauf, dass die Hefe frisch ist und der Teig an einem warmen, zugfreien Ort mindestens eine Stunde ruhen kann. Die ideale Frittiertemperatur liegt bei etwa 170°C.

Wie lange halten sich selbstgebackene Krapfen?

Frisch schmecken Krapfen am allerbesten! Sie halten sich bei richtiger Lagerung in einer verschlossenen Dose etwa 2 bis 3 Tage. Allerdings verlieren sie mit der Zeit etwas von ihrer Fluffigkeit. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du ungefüllte Krapfen auch einfrieren und bei Bedarf auftauen und frisch füllen.

Welche Füllung eignet sich am besten für Krapfen?

Der absolute Klassiker ist Himbeerkonfitüre, aber auch Aprikosen-, Erdbeer- oder Johannisbeermarmelade sind sehr beliebt. Für Abwechslung sorgen Vanillecreme oder Schokocreme. Wichtig ist, dass die Füllung nicht zu flüssig ist, damit sie nicht herausläuft. Die Marmelade sollte einen hohen Fruchtanteil haben und gut eingedickt sein.

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