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Nudeln mit Bärlauch-Pesto auf weißem Teller, garniert mit Walnüssen, geriebenem Pecorino und frischem Basilikum
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Nudeln mit Bärlauch-Pesto

Nudeln mit Bärlauch-Pesto auf weißem Teller, garniert mit Walnüssen, geriebenem Pecorino und frischem Basilikum

Frischer Bärlauch, cremiges Pesto, al dente gekochte Penne – in unter 30 Minuten fertig und perfekt für die ganze Familie. Plus: Alles, was du über Bärlauch wissen musst, von der Saison bis zum Einfrieren.

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Wenn der Bärlauch im Frühling sprießt, ist das für uns bei LandKind jedes Jahr aufs Neue ein kleines Fest. Das intensive, knoblauchartige Aroma des wilden Lauchgewächses ist unverwechselbar. Bärlauch hat nur wenige Wochen Saison und die wollen wir nutzen. Deshalb zeigen wir dir, wie du mit wenigen Handgriffen ein köstliches Bärlauch-Pesto zaubern kannst, das jede Pasta in etwas Besonderes verwandelt.

Bärlauch-Pesto selbst machen – so einfach geht’s

Nudeln mit Bärlauch-Pesto sind eines dieser Gerichte, das genauso gut schmeckt, wie es aussieht. Sattgrün, frisch, aromatisch – und trotzdem in unter 30 Minuten auf dem Tisch. Das macht dieses Bärlauch-Rezept zur idealen Pasta fürs Familienessen unter der Woche, aber auch als unkompliziertes Abendessen, wenn Besuch kommt und es schnell gehen soll.

Das Pesto wird dabei nicht aus dem Glas geholt, sondern selbst gemacht mit frischem Bärlauch, Walnüssen, Pecorino und gutem Olivenöl. Klingt aufwendig? Ist es nicht. Ein Stabmixer, ein paar Minuten, und du hast eine cremige Soße, die sich mit den Nudeln zu etwas wirklich Rundem verbindet.

Tipps für das perfekte Bärlauch-Pesto

  • Bärlauch gut trocknen nach dem Waschen, damit das Pesto nicht wässrig wird.
  • Walnüsse grob hacken und ein paar zurückbehalten – als Topping über die fertigen Nudeln mit Bärlauch gestreut bringen sie einen schönen Crunch. Kurz angeröstet wird das Aroma noch intensiver!
  • Pecorino statt Parmesan gibt dem Bärlauch-Pesto eine leicht salzige, würzige Tiefe. Wer mag, kann auch Parmesan verwenden, dann wir das Ergebnis etwas milder.
  • Olivenöl nach und nach einarbeiten, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist. So hast du die Konsistenz selbst in der Hand.
  • Das Bärlauch-Pesto lässt sich übrigens auch prima auf Vorrat herstellen und im Kühlschrank aufbewahren – einfach mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken, dann hält es sich mehrere Tage.

Die richtige Pasta für Nudeln mit Bärlauch

Für dieses Rezept verwendest du Penne, also die kurzen, gerippten Röhrennudeln. Die Rillen sind kein Zufall: Sie nehmen das cremige Bärlauch-Pesto besonders gut auf. Du kannst natürlich auch andere kurze Nudelformen nehmen – Fusilli, Rigatoni oder Farfalle passen genauso gut.

  • Wichtig ist wie immer: Nudeln al dente kochen, also bissfest. Eine zu weich gekochte Pasta verbindet sich schlechter mit dem Pesto und verliert Textur.

Für die ganze Familie

Dieses Gericht kommt bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gut an. Wer mag, kann die Schärfe mit Pfeffer selbst dosieren, und wer keine Walnüsse mag oder verträgt, kann stattdessen Pinienkerne oder Cashews verwenden. Nudeln mit Bärlauch sind also ein echter Allrounder: bodenständig, saisonal und mit Zutaten, die du oft schon im Haus hast.

Nudeln mit Bärlauch-Pesto, Walnüssen und Pecorino auf weißem Teller – Rezept von LandKind
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Nudeln mit Bärlauch-Pesto

Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten
Gesamt: 25 Minuten
Nudeln mit Bärlauch-Pesto, Walnüssen und Pecorino auf weißem Teller – Rezept von LandKind
Frisch, grün und in unter 30 Minuten auf dem Tisch: diese Nudeln mit Bärlauch-Pesto sind das perfekte Frühlingsrezept für die ganze Familie. Das selbst gemachte Pesto aus frischem Bärlauch, Walnüssen und Pecorino ist herrlich cremig und aromatisch.

Zutaten

4
  • 500 g Nudeln Penne
  • 2 Bund Bärlauch
  • 1 Handvoll Walnusskern
  • 60 g Pecorino-Käse frisch gerieben
  • ½ TL grobes Meersalz
  • 50 ml Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Penne in Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest kochen.
  • Währenddessen Bärlauch waschen und trocken tupfen. Walnüsse grob hacken. Ein paar zurückbehalten, den Rest zusammen mit Bärlauch, Pecorino und Salz mit dem Stabmixer pürieren. Nach und nach Olivenöl unterrühren, bis eine gleichmäßige Pesto-Soße entsteht. Mit Pfeffer abschmecken.
  • Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben. Mit dem Pesto vermengen und noch mal kurz erwärmen. Falls nötig, noch etwas Öl zugeben.
  • Restliche Walnüsse unterheben und servieren.

Nährwerte

Kalorien: 628kcal | Kohlenhydrate: 94g | Eiweiß: 20g | Fett: 19g | Gesättigte Fettsäuren: 5g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 2g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 10g | Cholesterin: 15mg | Natrium: 154mg | Kalium: 292mg | Ballaststoffe: 4g | Zucker: 3g | Vitamin A: 159IU | Vitamin C: 0.1mg | Calcium: 133mg | Eisen: 2mg

Alles rund um Bärlauch

Wann Bärlauch ernten?

Am besten erntest du Bärlauch zwischen März und Mitte Mai, dann ist er jung, zart und besonders aromatisch. Die ideale Erntezeit ist vor der Blüte, also solange die Blätter noch frisch und dunkelgrün sind. Nach der Blüte werden die Blätter zäher und das Aroma lässt nach.

Wann wächst Bärlauch?

Bärlauch gehört zu den ersten Frühlingsboten des Jahres. Je nach Region und Witterung treiben die ersten Blätter schon ab Februar oder März aus dem Boden. Die Saison ist kurz – nach der Blüte im April bis Mai zieht sich die Pflanze rasch zurück.

Wie lange kann man Bärlauch ernten?

Die Erntezeit beträgt je nach Standort und Wetter etwa sechs bis acht Wochen. Wer Bärlauch aus dem eigenen Garten ernten möchte, sollte diese Zeitspanne nicht verpassen – danach ist bis zum nächsten Frühjahr Pause.

Wo wächst Bärlauch?

Bärlauch liebt feuchte, schattige Laubwälder, Bachufer und Auwälder. Er wächst oft in großen Teppichen und ist vor allem in Mitteleuropa weit verbreitet. Im eigenen Garten fühlt er sich an einem halbschattigen, humusreichen Plätzchen ebenfalls sehr wohl.

Wie sieht Bärlauch aus?

Bärlauch hat glatte, lang gestielte Blätter in einem kräftigen Dunkelgrün, die an Maiglöckchen erinnern – weshalb Verwechslungen leider vorkommen. Der entscheidende Unterschied: Bärlauch riecht intensiv nach Knoblauch, sobald du die Blätter zwischen den Fingern reibst. Maiglöckchen haben keinen Knoblauchduft. Die Bärlauch-Verwechslung mit dem giftigen Maiglöckchen oder auch dem Herbstzeitlosen kann gefährlich werden – beim Sammeln in der Natur also immer auf den charakteristischen Geruch achten und im Zweifel lieber auf gekauften Bärlauch setzen.

Wie gesund ist Bärlauch?

Bärlauch steckt voller guter Inhaltsstoffe: Er enthält Vitamin C, Eisen, Magnesium und eine Reihe sekundärer Pflanzenstoffe. Die enthaltenen Schwefelverbindungen, die ihm sein typisches Aroma verleihen, sollen unter anderem positiv auf Herz-Kreislauf und den Blutdruck wirken.

Wie schmeckt Bärlauch?

Bärlauch schmeckt würzig-knoblauchig, dabei aber deutlich milder und frischer als echter Knoblauch. Das macht ihn so vielseitig: Er passt in Pestos und Aufstriche, zu Pasta und Quark, in Suppen, Dips oder einfach auf Butterbrot.

Wo kann man Bärlauch kaufen?

Frischen Bärlauch findest du im Frühling auf dem Wochenmarkt, in Bioläden und in gut sortierten Supermärkten. Außerhalb der Saison kannst du auf getrockneten Bärlauch oder Bärlauch-Pesto aus dem Glas zurückgreifen – als Frischeersatz taugen sie zwar nicht ganz, geben Gerichten aber trotzdem eine schöne Würze.

Kann man Bärlauch einfrieren?

Ja! Bärlauch lässt sich prima einfrieren – am besten bereits als fertiges Pesto (ohne Käse, den gibst du nach dem Auftauen dazu) oder als gehackte Blätter in Eiswürfelbehältern portioniert. So kannst du auch außerhalb der Saison noch Bärlauch-Rezepte kochen und die kurze Ernte optimal nutzen.

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