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Waldmaus (Apodemus sylvaticus) auf einem bemoosten Stein zwischen grünen Blättchen – LandKind

Steckbrief über die Waldmaus

Waldmaus (Apodemus sylvaticus) auf einem bemoosten Stein zwischen grünen Blättchen – LandKind

Die Waldmaus ist kleiner als du denkst, schlauer als du ahnst – und garantiert kein Käse-Fan. Hier erfährst du alles über das flinke Tier: wo es wohnt, was es frisst und welchen cleveren Trick es bei Gefahr auf Lager hat. Plus: Steckbrief als PDF kostenlos herunterladen!

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Klein, pfiffig und voller Überraschungen: Die Waldmaus gehört zu den spannendsten Tieren, die du in der heimischen Natur entdecken kannst. Hier erfährst du alles über ihr Aussehen, ihr Leben und ihre besonderen Fähigkeiten.

So sieht die Waldmaus aus

Wer denkt, alle Mäuse seien grau, liegt falsch: Das Rückenfell der Waldmaus schimmert warm in Braun- und Rottönen, während Bauch und Kehle deutlich heller gefärbt sind. Mit ihren auffällig großen Ohren und Augen sowie dem langen, beweglichen Schwanz ist sie leicht von anderen Mäusearten zu unterscheiden.

Körper und Schwanz sind jeweils ungefähr 10 cm lang, wenn die Tiere ausgewachsen sind. Mit einem Gewicht von rund 15 bis 30 Gramm ist die Waldmaus kaum schwerer als eine Handvoll Nüsse.

Waldmaus mit langem Schwanz und rotbraunem Fell auf weißem Hintergrund

Waldmäuse sind echte Allround-Talente

  • Laufen kann die Waldmaus sowieso – aber das ist längst nicht alles. Sie klettert geschickt in Sträucher und Bäume, schwimmt, wenn es sein muss, und springt bei Gefahr erstaunlich weit. Ihr langer Schwanz hilft ihr dabei, das Gleichgewicht zu halten.
  • Noch raffinierter ist ihre Flucht, wenn ein Fressfeind sie tatsächlich erwischt: Packt jemand die Waldmaus am Schwanz, gibt die Schwanzhaut nach: Die Maus entwischt ohne Schwanz und der Verfolger schaut in die Röhre.
  • Orientieren kann sich die Waldmaus hervorragend: Ihre langen Tasthaare helfen ihr im Dunkeln, ihr Geruchssinn ist außerordentlich fein, und Wissenschaftler vermuten sogar, dass sie den Magnetismus der Erde als natürlichen Kompass nutzt.

Wusstest du das?

Obwohl Mäuse im Film immer Käse klauen: Waldmäuse mögen ihn gar nicht besonders. Ihr liebstes Futter sind Samen, Nüsse und Früchte.

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Wo lebt die Waldmaus?

Trotz ihres Namens lebt die Waldmaus nicht nur im Wald. Du triffst sie genauso gut in Gärten, Parks, auf Feldern oder an Waldrändern an. Gerne versteckt sie sich in dichten Stauden oder hinter einem Komposthaufen. Im Winter sucht sie manchmal auch in Kellern oder Schuppen Wärme und Schutz.

Ihren Bau legt die Waldmaus unterirdisch an – mit einem gemütlichen Schlafbereich und einer separaten Vorratskammer, in der sie Nüsse und Samen für schlechte Zeiten hortet.

Nachwuchs bei der Waldmaus

Waldmäuse bekommen im Laufe eines Jahres mehrmals Nachwuchs, und jeder Wurf kann eine ganze Reihe von Jungtieren umfassen. Die Kleinen kommen hilflos zur Welt – blind und ohne Fell – und werden von der Mutter gesäugt. Schon nach wenigen Wochen sind sie selbständig und schon wenige Monate später selbst fortpflanzungsfähig. Dieser schnelle Zyklus ist nötig, weil Waldmäuse viele natürliche Feinde haben: Eulen, Greifvögel, Füchse und Hauskatzen.

Spannender Fakt

Waldmäuse sind heimliche Gärtnerinnen: Vergessene Vorräte – also Nüsse und Samen, die sie verbuddelt und nie wieder ausgegraben haben – keimen im Boden aus. So helfen sie ganz nebenbei dabei, den Wald zu verjüngen.

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Beobachtungstipp für deinen nächsten Waldspaziergang

  • Schau dir herumliegende Nüsse genau an: Ein unregelmäßig ausgenagtеs Loch mit kleinen Kratzspuren rund herum ist ein typisches Zeichen der Waldmaus. Auch Fichtenzapfen, die fast vollständig bis zur Spitze abgefressen wurden, verraten, dass hier jemand am Werk war.

Steckbrief über die Waldmaus herunterladen

Waldmaus-Steckbrief für Kinder mit Foto einer Waldmaus auf Moos – LandKind

Du willst das Thema Waldmaus im Unterricht, im Kindergarten oder einfach zu Hause vertiefen? Unser kostenloser Steckbrief liefert die wichtigsten Fakten kindgerecht aufbereitet – ideal zum Ausdrucken und Einkleben. Einfach auf den Button klicken und ausdrucken!

Häufige Fragen zur Waldmaus

Was frisst die Waldmaus?

Die Waldmaus ist eine Allrounderin beim Fressen. Sie bevorzugt pflanzliche Kost wie Grassamen, Nüsse, Eicheln, Bucheckern sowie Beeren und Früchte. Wenn das Angebot knapp wird, weicht sie aber auch auf tierische Kost aus – zum Beispiel Insekten, Regenwürmer oder Schnecken. Ihren täglichen Energiebedarf deckt sie mit einer Futtermenge, die rund einem Fünftel ihres eigenen Körpergewichts entspricht. Damit sie für magere Zeiten gewappnet ist, legt sie in ihrer unterirdischen Vorratskammer regelmäßig Depots an.

Wie alt wird eine Waldmaus?

In freier Wildbahn wird die Waldmaus selten älter als ein Jahr – das liegt vor allem daran, dass sie für viele Beutegreifer eine willkommene Mahlzeit ist. Eulen, Greifvögel, Füchse und Hauskatzen stellen ihr das ganze Jahr über nach. In menschlicher Obhut, also etwa in einem Tierheim oder einer Pflegestation, können Waldmäuse unter günstigen Bedingungen zwei bis drei Jahre alt werden. Ihr schneller Fortpflanzungszyklus gleicht die hohen Verluste in der Natur aus und sorgt dafür, dass die Art stabil bleibt.

Wo lebt die Waldmaus?

Gärten, Parks, auf Feldern und an Waldrändern. Im Winter sucht sie manchmal auch in Kellern oder Schuppen Wärme und Schutz. Ihren Bau legt die Waldmaus unterirdisch an – mit einem gemütlichen Schlafbereich und einer separaten Vorratskammer, in der sie Nüsse und Samen für schlechte Zeiten hortet.

Wie sieht die Waldmaus aus?

Die Waldmaus trägt ein warmes, rotbraunes Fell auf dem Rücken und einen deutlich helleren Bauch – von grau keine Spur! Mit gerade einmal 8 bis 10 cm Körperlänge und großen, neugierigen Ohren ist sie ein echtes Leichtgewicht im Wald.

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Wir wünschen viel Freude bei den nächsten Waldspaziergängen! Halte die Augen auf, vielleicht entdeckst du ja eine kleine Waldmaus. 🙂

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