Über diese hübschen, selbst gemachten Kunstwerke freuen sich Meise, Spatz & Co. und obendrein zieren sie Ihren Garten an kalten Wintertagen. Und wenn Sie schon beim Beobachten der Piepmatze sind, machen Sie gleich an der Vogelzählung mit!

„Plätzchen“ für unsere gefiederten Freunde

Eigentlich werden die Plätzchenausstecher ja nur zur Weihnachtsbäckerei aus dem Schrank geholt. Schön, wenn sich für sie ein weiterer Verwendungszweck findet. Stellen Sie die Ausstecher auf ein mit Papier ausgelegtes Backblech. Nun das Fettfutter einfüllen und gut trocknen lassen. Damit Sie später die Schnur einfädeln können, stechen Sie einen Zahnstocher durch. So bleibt ein Loch als Öffnung. Nach dem Trocknen lassen sich Förmchen und Zahnstocher einfach aus der Form drücken.

Gefüllte Tannenzapfen

Zapfen sammeln macht Kindern viel Spaß. Danach können Sie die gesammelten Schätze ganz einfach zum Leckerbissen für die Vogelwelt weiterverwerten. Rühren Sie Ihre Futtermischung mit Kokosfett und zusätzlich ein klein wenig Pflanzenöl an, so bleibt sie streichfähiger.
Diese Masse füllen Sie in die Zwischenräume der Tannenzapfen und hängen diese nach dem Trocknen auf. Darüber freut sich hier der kleine Star.

Wir haben nicht mehr alle Tassen im Schrank …

… sie hängen jetzt am Baum und dienen Blaumeise & Co. als Nahrungsquelle!
Wer kennt das nicht: Im Laufe der Jahre sammeln sich im Küchenschrank so manche Einzelstücke an. Hauchen Sie ausrangierten oder verschlissenen
Tassen neues Leben ein, indem Sie sie mit Fettfutter füllen und im Garten oder auf dem Balkon aufhängen. Stecken Sie vor dem Trocknen einen kleinen Zweig in die Tasse, den die Vögel später als praktische Sitzstange nutzen können. So haben es die Vögel leichter beim Körnerpicken.

Wenn der Schnee alles bedeckt, finden Vögel nur wenig Futter. Da freuen sie sich über ein gut und abwechslungsreich gefülltes Futterhäuschen.



Ein Kranz aus Erdnüssen – Nur wenige Handgriffe braucht es, um diese leckere Futterstelle anzufertigen: Erdnüsse auf einen Draht fädeln und dann zu einem Kranz zusammenbinden oder um einen Baum wickeln. Neben Futter haben die Vögel so auch ein bisschen Beschäftigung: Denn erst muss die Schale geknackt werden, bevor die leckeren Kerne verputzt werden können.

Ein solches „Eis am Stiel“ ist auch an kalten Tagen gefragt. dazu wird die Futtermischung in einen Eisbehälter gefüllt. Kleines Stöckchen reinstecken, abkühlen, fertig!

Weitere Ideen, sowie ein Rezept zu Vogelfutter finden Sie hier.

Tipp für die ganze Familie: Vögel zählen

Jedes Jahr tummeln sich unsere heimischen Vögel in unseren Gärten und Parks – natürlich nur die Arten, die den Widrigkeiten des Winters trotzen und nicht in den Süden ziehen. Noch lässt sich nicht genau sagen, wie der Klimawandel bzw. die steigenden Temperaturen auch während der dunklen Monate die Tiere in ihrem Zugverhalten langfristig beeinflussen wird. Eine jährliche Erfassung soll die Biologen unter anderem für die Untersuchung dieser Problematik mit dem nötigen Datenmaterial versorgen.

„Die Stunde der Wintervögel“

Deshalb rufen der Naturschutzbund Deutschlan e.V. (NABU) und der bayrische Landesbund für Vogelschutz (LBV) nun schon seit über zehn Jahren immer im Januar zur „Stunde der Wintervögel“ auf.

So geht’s: Vogelzählung

  1. Legen Sie sich zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl am Wochenende vom 8.-10. Januar 2021 auf die Lauer. Übrigens ist es ganz egal, wo: hinter dem Küchenfenster, auf dem Balkon, im Garten, Park oder auch auf einer Friedhofsbank.
  2. Notieren Sie eine Stunde lang die Vogelarten und die höchste Anzahl an Tieren, die Sie gleichzeitig sehen, hören oder vorüberflattern sehen. Zu welcher Uhrzeit Sie zählen und ob Sie ein Futterhäuschen aufgestellt haben, ist egal.
  3. Melden Sie dann Ihre Beobachtungen am besten im Internet unter:
    www.stundederwintervoegel.de
    oder
    www.NABU.de/onlinemeldung

Mehr dazu erfahren Sie auch in der aktuellen Ausgabe von LandKind 01/21.