Ein Strauß ist schön – aber eine selbst gemachte Tulpenbox ist unvergesslich. Wir zeigen dir, was Tulpen in der Blumensprache verraten und wie du daraus im Handumdrehen ein Frühlingsgeschenk zauberst, das von Herzen kommt.
Tulpen sind der Frühling in Blütenform – und als selbst gemachte Tulpenbox werden sie zum Geschenk, das wirklich von Herzen kommt. Wer frische Tulpen hübsch arrangiert in einer nostalgischen Metalldose verschenkt, hat sich sichtbar Gedanken gemacht. Und das spürt man.
Tulpen in der Blumensprache: Was dein Gesteck verrät
Bevor du dich ans Basteln machst, lohnt sich ein kurzer Blick in die Blumensprache, denn Tulpen haben einiges zu sagen. Schon im 18. und 19. Jahrhundert kommunizierten Menschen ihre Gefühle über Blumen, weil Worte damals oft nicht erlaubt waren.
Rote Tulpen stehen für tief empfundene Liebe und eignen sich wunderbar als romantische Liebeserklärung. Weiße symbolisieren ewige Treue, rosafarbene stehen für zarte Zuneigung und den Beginn von etwas Neuem. Wer jemandem mit gelben Tulpen eine Freude macht, drückt Sympathie aus und orange Tulpen sagen: „Du faszinierst mich.“ Ein wirklich schöner Gedanke, oder? Je nach Farbe erzählt dein Blumengesteck also ganz automatisch eine kleine Geschichte.
Mit über 500 verschiedenen Sorten – edel, schlicht, gefranzt, gefüllt – bieten Tulpen außerdem eine Gestaltungsvielfalt, die kaum eine andere Blume erreicht.
Tulpen, Rosen oder Ranunkeln – was passt in deine Box?
Du möchtest deine Box mit anderen Frühlingsblumen füllen?
Auch Rosen oder Ranunkeln machen in einer nostalgischen Metalldose eine wunderschöne Figur. Eine rote Rose steht natürlich für Liebe, während rosafarbene Rosen Verbundenheit und weiße Rosen Unschuld und Treue ausdrücken.
Ranunkeln mit ihrer üppigen Blütenpracht stehen für Attraktivität und Einzigartigkeit – sie flüstern der beschenkten Person zu: „Du bist zauberhaft.“ Ein schöneres Kompliment kann ein Blumengesteck kaum machen.
Im Frühling basteln: Warum eine Blumenbox so besonders ist
Das Schöne an einer selbst gemachten Blumenbox ist, dass sie weit mehr ist als ein schnell gekaufter Strauß. Du hast dir Gedanken gemacht – über die Farbe der Blüten, über die Bedeutung dahinter, über Form und Gestaltung. Ob zum Muttertag, zum Geburtstag, als Dankeschön für die Nachbarin oder einfach so – ein solches Blumengesteck trifft immer ins Herz.
Wie du deine eigene Tulpenbox Schritt für Schritt zusammenstellst, zeigen wir dir hier direkt – mit allem, was du dafür brauchst. 🙂
Tulpen verschenken: Blumengesteck selbst machen
Rosa Tulpen, dicht an dicht gesteckt – diese selbst gemachte Blumenbox ist ein Frühlingsgeschenk, das für sich spricht.
Material:
Metalldoseø ca. 20 cm
Klarsichtfolie
Schere
Steckschaum
Messer
Schüssel mit Wasser
ca. 20 Tulpen
Gartenschere
So geht’s
Die Metalldose mit einem Stück Klarsichtfolie auslegen und ein passendes Stück Steckschaum mit dem Messer zurechtschneiden.
Überstehende Folie abschneiden und das zurechtgeschnittene Stück Steckschaum in einer separaten Schüssel unter Wasser tauchen, bis er sich vollgesogen hat.
Steckschaum in die Metalldose legen und Blumen so kürzen, dass unter den Blüten ca. 8–10 cm Stängel verbleiben. Am besten vorher an der eigenen Dose ausprobieren und darauf achten, dass die Blüten knapp über die Hälfte aus der Dose herausschauen.
Mit dem Einstecken der Blumen am Rand beginnen und sich dann am Rand vorsichtig entlang arbeiten und darauf achten, dass die Blumen kompakt nebeneinanderstehen.
Wenn der Tulpenkreis am Rand steht, vorsichtig einen zweiten Kreis mit Tulpen stecken. Sich dabei immer von außen nach innen vorarbeiten.
Das Blumengesteck mit etwas Abstand betrachten und mögliche Lücken mit einzelnen Blüten auffüllen.
Tipps:
Sollten die Stängel zu weich sein, um sie direkt in den Steckschaum stecken zu können, einfach mit einem Stift oder einem dicken Nagel Kanäle bohren.
Wird das Gesteck regelmäßig gegossen, erfreut es bis zu einer Woche. Dabei darauf achten, dass die Fläche unter dem Pflanzgefäß nicht durch austretende Flüssigkeit beschädigt wird.
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